Anleger und Sparer in Deutschland agieren auch in Zeiten niedriger Zinsen überwiegend konservativ. Die verbreitetsten Formen der Geldanlage sind immer noch kaum verzinste Sparbücher und Tagesgeldkonten. Außerdem horten vier von zehn Verbrauchern bisweilen größere Geldbeträge auf dem völlig zins-, aber oft längst nicht mehr kostenlosen Girokonto. Hauptgründe für dieses unzeitgemäße Verhalten: schnelle Verfügbarkeit des Geldes und schlicht Gewohnheit. Dies ergab eine repräsentative Online-Umfrage unter 1.000 Verbrauchern im Auftrag der Finanzaufsicht Bafin.

Jeder zweite Sparer gibt aber an, dass die niedrigen Zinsen das eigene Anlageverhalten beeinflussen. Insbesondere achten Verbraucher jetzt verstärkt auf Kosten, Gebühren und Provisionen. Die gute Nachricht: Eine Mehrheit steht auch Investmentfonds interessiert gegenüber – Einzelheiten zu der Umfrage finden Sie in der Grafikstrecke oben! (jb)