Bafin warnt vor Wissenslücken bei Krypto-Anlegern
Eine Erhebung der Bafin unter deutschen Anlegern offenbart Mängel beim Know-how zu Kryptowährungen. Dabei sei es gerade bei diesen Anlagen wichtig, Chancen und Risiken zu kennen, heißt es bei der Behörde.
Mittlerweile besitzen rund 13 Prozent (rund neun Millionen) aller Erwachsenen in Deutschland Bitcoin, Ether & Co. Das zeigt eine repräsentative Bafin-Erhebung zum Finanzwissen zu Kryptowerten unter 1.000 Teilnehmern. Doch die Studie zeigt auch: Vielen fehlt es an Krypto-Know-how. So beantworteten die befragten Krypto-Investoren durchschnittlich knapp die Hälfte von 16 Wissensfragen nicht oder nicht richtig.
Mangelndes Krypto-Wissen stellt ein Risiko dar
Die Bafin warnt daher vor Risiken bei Investitionen in Kryptowerte aufgrund mangelnden Wissens. Viele dieser Produkte seien sehr volatil, bergen Cyber-Gefahren und könnten für unseriöse Angebote missbraucht werden. "Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Produkte genau kennen, um Chancen und Risiken abwägen zu können", sagt Christian Bock, Verbraucherschutzbeauftragter der Bafin.
Falsche Vorstellungen zeigten sich vor allem bei Fragen zum Inflationsschutz und zum Vermögensaufbau. So nahmen 54 Prozent der Kryptowerte-Besitzer fälschlicherweise an, dass Bitcoin vor Inflation schütze. Als Grund gaben sie oft an, dass der Markt auf 21 Millionen Coins begrenzt und unabhängig von Regierungen und Zentralbanken ist. "Bitcoins sind jedoch hochvolatil, können also binnen weniger Tage deutlich an Wert gewinnen oder verlieren", stellt die Bafin fest. (jh)















