Das sind die neuen Konditionen der Fondsdepot Bank
Die FNZ Bank hat Mitte des vergangenen Jahres die Gebühren erhöht. Zum Jahreswechsel hat sie bei ihrer Marke Fondsdepot Bank nachgezogen – und einige Depotmodelle für Neukunden geschlossen.
Die FNZ Bank hat bei ihrer Marke Fondsdepot Bank zum Jahresbeginn Änderungen im Preis- und Leistungsverzeichnis (PLV) vorgenommen. Dieses unterscheidet sich nach Angaben des Instituts trotz der Zusammenführung Ende 2024 teilweise von dem der FNZ Bank, über deren aktuelle Konditionen FONDS professionell ONLINE Ende 2025 berichtete. Für einige Services müssen Kunden der Fondsdepot Bank seitdem tiefer in die Tasche greifen, wie aus dem aktuellen PLV hervorgeht, das der Redaktion vorliegt.
So stiegen die Gebühren für das Depotmodell "Fondsdepot" zum Jahresbeginn von 69 auf 85 Euro jährlich. Für das "Fondsdepot Online" sind nun 50 Euro statt vorher 39 Euro fällig. Bei dem Depot für Vermögenswirksame Leistungen (VL) bleibt es bei 84 Euro für die gesamte Laufzeit, während das "Vermögensverwaltungsdepot" ohne Ersatz gestrichen wurde.
Keine Neuabschlüsse bei drei Depotmodellen
Die drei Fondsdepot-Modelle "Typ Multifonds VL" (32 Euro p.a.), "Typ Multifonds 25" (0,2975% p.a. vom Depotwert pro Quartal, mindestens 11,90 Euro je Quartal) und "Typ Multifonds 50" (0,595% p.a. vom Depotwert pro Quartal, mindestens 11,90 Euro je Quartal) stehen nur noch Bestandskunden offen, Neuabschlüsse sind nicht mehr möglich.
Ferner hat das Institut die Transaktionskosten für börsengehandelte Fonds (ETFs) auf 0,2 Prozent des Ordervolumens festgesetzt, zuzüglich variabler Gebühren (Additional Trading Costs, ATC, der Abwicklungsstelle). Das Entgelt für die Umrechnung von Fremdwährungen beträgt nun 0,6 Prozent statt 0,5 Prozent zusätzlich zu dem Geld- oder Briefkurs der Fremdwährung. (jb)




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS










