Dead Coins: Die skurrilsten Leichen auf dem Krypto-Friedhof
Tausende Kryptowährungen starten durch – und verschwinden fast ebenso schnell wieder. Manche scheitern spektakulär, andere still und leise. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind völlig zu Recht totes Kapital.
2017 startete das Online-Portal "Dead Coins", um das Massensterben bei virtuellen Währungen zu dokumentieren. Seit Anfang 2021 wird die Liste von "99Bitcoins" weitergeführt – und sie wächst rasant. Mittlerweile sind dort sage und schreibe 47.499 gescheiterte Kryptoprojekte verzeichnet (Stand: 18.5.).
Warum ein Coin scheitert, ist so vielfältig wie der Markt selbst: Manche Projekte werden einfach aufgegeben, andere verschwinden nach Hackerangriffen von der Bildfläche. Häufig fehlt es an Nutzern oder echtem Interesse. Immer wieder ziehen sich Gründer zurück – oder, besonders häufig, die vermeintliche Innovation entpuppt sich als handfester Betrug.
Der Kryptomarkt bringt damit nicht nur Gewinner hervor, sondern auch eine enorme Zahl an gescheiterten Experimenten – viele davon mit bemerkenswert kurzen Lebenszyklen. Warum sich einige Kryptowährungen schon kurz nach ihrer "Geburt" als totes Kapital entpuppt haben, zeigt unsere Auswahl – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. (mb)














