Deka baut Fondsgeschäft aus
Der Fonds- und Zertifikateanbieter der deutschen Sparkassen kann im ersten Halbjahr den Absatz verbessern. Insbesondere die Investmentfonds des öffentlich-rechtlichen Instituts finden bei Privatanlegern Anklang. Daneben steigen aber die Kosten.
Das Investmenthaus der deutschen Sparkassen, die Deka, hat den Fondsabsatz im ersten Halbjahr steigern können. Das Nettomittelaufkommen kletterte auf 14,4 Milliarden Euro. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres waren es 11,3 Milliarden Euro gewesen. Die Gesamtvertriebsleistung stieg auf 23,3 Milliarden Euro, wie die Deka mitteilte. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 20,4 Milliarden Euro gewesen.
Wesentlicher Treiber war das Privatkundengeschäft. Hier konnte das Institut über den Verkauf von Fonds, Zertifikaten und Vermögensverwaltungen 19,5 Milliarden Euro einsammeln. Der Fondsabsatz im Privatkundengeschäft stieg auf rund elf Milliarden Euro nach zehn Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die Bruttovertriebsleistung bei Zertifikaten lag mit fast neun Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Provisionsergebnis steigt
Die Erträge gibt die Deka für das erste Halbjahr mit 1,32 Milliarden Euro an. Im Vorjahr waren es 1,23 Milliarden Euro gewesen. Die Hauptquelle war das Provisionsergebnis mit 922 Millionen Euro. Das Zinsergebnis hingegen ging der Deka zufolge aufgrund gesunkener Kapitalmarktzinsen von 221 Millionen auf gut 194 Millionen Euro zurück.
Die Aufwendungen kletterten von 711 Millionen auf 777 Millionen Euro. Als Grund gibt das Institut Investitionen in die Digitalisierung sowie einen Personalaufbau an. Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis stieg auf 59,7 Prozent. Die Risikovorsorge im Kredit- und Wertpapiergeschäft konnte das Geldhaus hingegen zurückfahren. Als wirtschaftliches Ergebnis nennt die Deka 546 Millionen gegenüber 520 Millionen Euro vor einem Jahr. Für das Gesamtjahr geht das Haus nun von 800 Millionen Euro aus. (ert)












