Die Deutsche Bank hat vier neue ETF-Dachfonds mit jeweils drei Anteilsklassen aufgelegt, die auf regelmäßige Ausschüttungen abzielen. Verwaltet werden die "Strategic Income Allocation"-Produkte (SIA) von der Asset-Management-Tochter DWS.

Die SIA-Serie ergänzt die "Strategic Asset Allocation"-Fondsfamilie (SAA), die die Bank im vergangenen Jahr aufgelegt hatte (FONDS professionell ONLINE berichtete). Die SAA-Reihe kommt bei den Deutsche-Bank-Kunden offensichtlich gut an: Dem Institut zufolge haben Tausende Kunden aus Europa und Asien bereits rund 3,5 Milliarden Euro in diese Portfolios investiert.

"Beständige, langfristige Erträge"
Wie die SAA-Fonds basiert auch die neue Produktreihe auf dem Multi-Asset-Allokationsansatz der Internationalen Privatkundenbank, den deren Chefanlagestratege Christian Nolting mit seinem Team verfolgt. Hinzu kommt ein Fokus auf Anlageklassen, die eine regelmäßige Ausschüttung an die Kunden erlauben sollen. Investiert wird vor allem in ETFs, die festverzinsliche Wertpapiere, globale Aktien sowie börsennotierte Immobilien- und Infrastrukturanlagen abbilden. Auch Derivate kommen zum Einsatz.

"Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld von Niedrig- und Negativzinsen bietet diese Lösung Anlegern die Möglichkeit, in ein Produkt zu investieren, das auf die Erzielung beständiger, langfristiger und marktorientierter Erträge ausgerichtet ist", sagt Alessandro Caironi, der Vertriebschef der Internationalen Privatkundenbank.

Doppeltes Duo
Bei dem Fondsquartett handelt es sich um ein doppeltes Duo: jeweils ein "ausgewogenes" und ein "konservatives" Portfolio mit Schwerpunkt auf den Euro- respektive den US-Dollar-Raum. Beim "DB Strategic Income Allocation EUR (SIA) Balanced Plus" (ISIN LU2330518965) liegt die Aktienquote zwischen 30 und 80 Prozent, beim "Conservative Plus" (LU2330520359) reicht sie von null bis 60 Prozent. Die maximale Rentenquote beträgt je nach Risikoprofil 70 oder 100 Prozent. Bis zu 15 Prozent können in alternative Anlageklassen fließen. Das Risikomanagement soll dafür sorgen, den Wertverlust auf annualisierter Basis auf zehn (Conservative) beziehungsweise 20 Prozent (Balanced) zu begrenzen. (bm)