Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass kein Finanzdienstleister mehr ohne digitale Kommunikationsmittel auskommt. Ein mögliches Problem von Videoberatung, Chats & Co. ist aber, dass sie nicht immer sicher sind. Die Deutsche Bank hat nun eine Lösung für die Nutzung des Chat-Dienstes WhatsApp gefunden: Das Geldinstitut hat den Anbieter Symphony Connect zwischengeschaltet, sodass die Deutschbanker "sicher und regelkonform via WhatsApp kommunizieren" können, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Symphony Connect ist laut der Bank eine cloudbasierte Plattform, die Organisationen und Einzelpersonen sicher mittels einer vom Anwender gesteuerten Verschlüsselungstechnologie miteinander verbindet. Damit würden auch die strengen Sicherheits- und Compliance-Kriterien erfüllt, zum Beispiel für die Überwachung der Kommunikation und die Datenspeicherung. Das immer noch größte deutsche Geldhaus setzt die Lösungen der 2014 gegründeten Firma bereits seit November 2019 beim chinesischen Chat-Dienst WeChat ein, offenbar war der Test erfolgreich. Die neueste  Anwendung haben beide Seiten gemeinsam entwickelt.

"Mit unserer Technologiestrategie wollen wir dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter ihre Kunden genau dann und dort treffen können, wo diese es wünschen – und die Integration von WhatsApp und Symphony ist ein innovativer Weg, um dies zu erreichen", sagt Bernd Leukert, Vorstand für Technologie, Daten und Innovation bei der Deutschen Bank. "Wir sind bestrebt, Technologien bereitzustellen, die auf die Strategie unserer Kunden abgestimmt sind und gleichzeitig branchenweite Anforderungen an Sicherheit und Compliance erfüllen können. Wir sind stolz darauf, mit der Entwicklung von Symphony Connect Solutions das digitale Angebot der Deutschen Bank unterstützen zu können", sagte David Gurlé, Gründer und Chef von Symphony. (jb)