Insbesondere seit Ausbruch der Pandemie haben die Deutschen ihre Leidenschaft für den Kapitalmarkt entdeckt. Und die hält weiter an, wie eine aktuelle Studie des digitalen Vermögensverwalters Whitebox nun belegt. So ist die Zahl der Depots im Vergleich zum Vorjahr erneut um ein knappes Zehntel gestiegen – auf 27,1 Millionen im dritten Quartal 2021. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden bereits 1,9 Millionen neue Depots eröffnet. Das ist laut der Studie mehr als im gesamten Vorjahr (1,7 Millionen).   

Das Aktienvolumen der privaten Anleger liegt deutschlandweit bei 504 Milliarden Euro und damit 36 Prozent über dem Vorjahreswert. Aber auch die Begeisterung für Fonds – vor allem ETFs – legte erneut stark zu. Ende des dritten Quartals lag das Fondsvolumen laut der Studie bei 853 Milliarden Euro, das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Von einem Ende des Aktienbooms kann keine Rede sein", kommentiert Whitebox-Chefin Salome Preiswerk die gemeinsam mit Barkow Consulting erhobenen Zahlen. Insgesamt deute viel darauf hin, dass sich die Aktienkultur in Deutschland auch über die Covid-19-Pandemie hinaus nachhaltig positiv entwickeln werde. (fp)