Das traditionelle Konzept des Sparens für den Ruhestand ist auf den ersten Blick einfach: Früh anfangen, konstant sparen und dem Zinseszins die meiste Arbeit im Zeitablauf überlassen, schreibt Markus Richert, Certified Financial Planner und Seniorberater Vermögensverwaltung bei der Portfolio Concept Vermögensmanagement, in seinem Gastbeitrag für das Deutsche Institut für Altersvorsorge. Ab dem Alter von 25 Jahren müsse man nur monatlich 300 Euro zurücklegen und ist mit 65 Jahren Millionär – bei einem jährlichen Zins von acht Prozent und ohne Berücksichtigung von Steuern. "Wenn es wirklich so einfach wäre, sollte ein entspannter Ruhestand für die meisten Bundesbürger kein Problem sein", so Richert.

Leider sehe die Realität aber völlig anders aus. Sparen sei abhängig von einer wichtigen Komponente: ausreichend Einkommen. Nur so ist ein langfristiger, zielgerichteter Vermögensaufbau möglich. Das Einkommen ist im Laufe eines Lebens jedoch nicht gleichmäßig verteilt, sondern abhängig vom jeweiligen Lebensabschnitt – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben durch die vier Phasen. (mb)