Der 14. September 2019 ist in den Kalendern der Banken und anderer Finanzdienstleister dick markiert. An dem Tag soll die europäische Richtlinie für den Zahlungsverkehr (Payment Service Directive, PSD2) umgesetzt werden. Das entsprechende deutsche Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz wurde 2017 verabschiedet und gilt seit 2018. Eine EU-Verordnung spezifiziert die technischen Details und verpflichtet Banken, ab diesem Datum eine Reihe neuer Regeln einzuhalten.

Diese lassen sich grob in zwei Bereiche unterteilen: Zum einen die Pflichten und Rechte von Drittanbietern beim Zugriff auf das Girokonto der Kunden. Zum anderen neue Vorschriften beim Online-Banking, speziell der Authentifizierung bei Überweisungen und Kartenzahlungen im Netz.

Allerdings hat die Finanzaufsicht Bafin den Starttag 14. September faktisch aufgehoben. Sie kündigte an, dass es in beiden Bereichen Erleichterungen für die Kreditinstitute geben soll, damit eine reibungslose Umsetzung von PSD2 gewährleistet werde. FONDS professionell ONLINE hat die neuen Regeln und die Entscheidungen der Bafin für Sie kurz zusammengefasst – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (jb)