Fast fünf Jahre ist es her, dass die Honoraranlageberatung in Deutschland reguliert wurde: Am 1. August 2014 trat das "Gesetz zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente" in Kraft. Passiert ist seither nicht wirklich viel: Bundesweit bieten aktuell nur 191 gewerbliche Honorar-Finanzanlagenberater ihre Dienste an. Ihnen stehen fast 38.000 Finanzanlagenvermittler gegenüber, die Provisionen nehmen dürfen. Das zeigt, dass die "Honorarberatung der reinen Lehre" ein Schattendasein fristet.

Bei den Bafin-regulierten Instituten ist die Auswahl noch kleiner: Nur 19 Banken und andere Finanzdienstleister dürfen damit werben, eine unabhängige Honoraranlageberatung anzubieten. Drei davon arbeiten als Haftungsdach, dem sich Berater anschließen können: NFS Netfonds aus Hamburg, die Honorarfinanz AG aus Karlsruhe und die DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand aus Herzogenaurach. Hinzu kommt der Luxemburger Finanzdienstleister Baumann & Partners, der in Deutschland gemeinsam mit dem Verbund Deutscher Honorarberater ein Haftungsdach namens "Honorarberater VDH (Lux)" vermarktet.


In der Bilderstrecke oben stellt FONDS professionell ONLINE diese vier Haftungsdächer kurz vor – einfach weiterklicken!


Eine Übersicht zu allen großen Haftungsdächern im freien Vertrieb mit vielen Details und Vergleichen finden Sie in FONDS professionell 1/2019 ab Seite 244. Angemeldete FONDS professionell KLUB-Mitglieder können die Tabelle auch hier im E-Magazin abrufen. (bm)