ETFs und andere börsengehandelte Anlageprodukte (ETPs) haben in den ersten elf Monaten dieses Jahres weltweit 1,14 Billionen US-Dollar (1,01 Bio. Euro) eingeworben. Das entspricht einem Zuwachs von gut 70 Prozent zum Mittelaufkommen im Vorjahreszeitraum, geht aus Zahlen des Londoner Analysehauses ETFGI hervor.

Damit steuert die Branche auf ein neuerliches Rekordergebnis zu. Im gesamten Jahr 2020 hatten die Anbieter ETFGI zufolge global 762,8 Milliarden Dollar eingesammelt, mehr als jemals zuvor. Kommt es in den nächsten Wochen also nicht zu einem völlig unerwarteten Markteinbruch, dürfte 2021 als das bislang mit Abstand beste Jahr der ETF-Historie in die Annalen eingehen.

30 Monate in Folge mit Nettomittelzuflüssen
Nicht nur die Mittelzuflüsse, auch das verwaltete Vermögen klettert von Hoch zu Hoch: Ende November steckten weltweit 9,92 Billionen Dollar in ETFs und ETPs, das entspricht einem Plus von gut 24 Prozent seit Jahresbeginn. Die ETFGI-Auswertung hält ein weiteres beachtliches Detail parat: Der November war der 30. Monat in Folge, in dem die Branche unter dem Strich einen Mittelzufluss verbuchen konnte. Die Corona-Pandemie vermag den ETF-Boom also nicht zu stoppen. (bm)