Banken und Vermögensverwalter, die Portfoliolösungen mit ETFs anbieten, haben mit iShares Connect die Möglichkeit, diese bekannter zu machen. Die Blackrock-Tochter iShares hat ihr kostenloses Partnerprogramm kürzlich auf den deutschsprachigen Raum ausgeweitet und bietet seinen Teilnehmern damit auch hierzulande Unterstützung in Vermarktung und Vertrieb von ETF-Lösungen.

In den USA gibt es iShares Connect bereits seit 2008. Das verwaltete Vermögen in ETFs als Teil solcher Portfoliolösungen schätzt der Indexfonds-Anbieter auf knapp 100 Milliarden Euro. Und auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet man, dass das Anlagevolumen wachsen wird und insbesondere unabhängige Finanzberater das Angebot in Zukunft stärker nutzen. "Die Entwicklung zu Anlagelösungen mit einem starken ETF-Anteil steht hierzulande erst am Anfang", sagt Thomas Wiedenmann, der das Programm in Deutschland verantwortet.

Die ETF-Portfoliolösungen unterstützen in der Finanzberatung honorarbasierte wie provisionsorientierte Geschäftsmodelle, da auch eine Finanzierung über Provisionen der Dachfonds-Lösungen möglich ist. "Mit iShares Connect helfen wir Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzberatern gezielt, sich die Produkteigenschaften von ETFs für überzeugende Anlagelösungen zu Nutze zu machen", erklärt Peter Scharl, Leiter Vertrieb für iShares in Deutschland, Österreich und Osteuropa. 

Wer darf sich beteiligen?
In Deutschland und der Schweiz haben sich bereits 30 Vermögensverwalter dem Partnerprogramm angeschlossen. Teilnahmevoraussetzung ist, dass Portfoliolösungen mit einem Anteil an börsengehandelten Indexprodukten von mindestens 25 Prozent angeboten werden und diese Produkte zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind sowie eine Performance-Historie von einem Jahr oder mehr aufweisen. (dw)