Die Direktbank ING Deutschland reagiert auf den aktuellen Hype um Exchange Traded Funds (ETFs): Statt bisher 50 hat sie nun mehr als 350 der indexbasierten Fonds im Angebot. Ein Teil der ETFs soll für Anleger zum Nulltarif verfügbar sein. Der Grund: Die ING kooperiert mit den ETF-Anbietern iShares – einer Tochter von Blackrock – und Franklin Templeton. Für die 64 ETFs dieser Anbieter müssen Sparer deshalb keine Ordergebühren zahlen.

Normalerweise beträgt die Gebühr bei ETF- und Aktiensparplänen 1,75 Prozent der Sparplanrate. Fallen nun die Ordergebühren weg, kann ein Anleger, der 100 Euro im Monat spart, 21 Euro im Jahr sparen. "Mit der Erweiterung unseres Wertpapierangebots bieten wir unseren Kunden weitere attraktive Sparalternativen in der Niedrigzinsphase und senken durch die kostenfreie Ausführung die Einstiegsschwelle", sagt Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen und Anlegen bei der ING Deutschland.

ETFs sind gefragt
Anleger greifen inzwischen verstärkt zu ETFs für ihr Portfolio – auch um regelmäßig zu sparen. Christian Bimüller vom Anbieter iShares bei BlackRock kennt den Grund: "Anleger schätzen die einfache Handhabung, die hohe Transparenz, die flexiblen Einsatzmöglichkeiten und die günstigen Kosten von ETFs immer mehr." (fp)