Die in Europa tätigen Asset Manager konnten im März in Summe 78 Milliarden Euro neu für ihre UCITS und Alternativen Investmentfonds (AIF) einsammeln. Das ist ein Plus von 40 Milliarden Euro im Vergleich zum Vormonat Februar. Von den 78 Milliarden Euro entfielen ganze 69 Milliarden Euro auf UCITS-Fonds. Das geht aus der aktuellen Monatsstatistik des europäischen Branchenverbands Efama hervor. 

Der Löwenanteil des eingesammelten Geldes in den UCITS-Vehikeln stammt aus Aktienfonds. Unterm Strich flossen 56 Milliarden Euro in diese Portfolios – nach 52 Milliarden Euro im Februar. In Mischfonds investierten die Anleger 13 Milliarden Euro und damit drei Milliarden mehr als im Vormonat. Bei Rentenfonds hielten sich Mittelzu- und Mittelabflüsse die Waage: Unterm Strich steht der Efama zufolge eine Null. Aus Geldmarktfonds zogen Investoren zwei Milliarden Euro ab. Im Vormonat waren es noch 54 Milliarden Euro gewesen.

20 Billionen Euro stecken in UCITS- und AIF-Fonds
AIFs sammelten im März rund acht Milliarden Euro ein. Im Gegensatz zum UCITS mussten Aktien-AIFs aber Abflüsse hinnehmen – genau neun Milliarden Euro. Aus Renten-AIFs zogen Anleger sieben Milliarden Euro ab, in Misch- und Immobilien-Produkte zahlten sie dagegen jeweils zwei Milliarden Euro ein. Die meisten Gelder, 21 Milliarden Euro, erhielten aber Fonds der Kategorie "Andere", zu denen unter anderem Garantie-Produkte gehören. Aufgrund der positiven Zuflüsse betrug das gesamte, EU-weite Vermögen in beiden Fondskategorien Ende März knapp 20 Billionen Euro.  (jb)