Die Zahl der Privatkundendepots bei deutschen Banken ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Statistik der Bundesbank hervor, die FONDS professionell ONLINE ausgewertet hat. Den Daten zufolge betreuten die meldepflichtigen Institute Ende September 24,6 Millionen Depots für Privatkunden. Ein Jahr zuvor waren es nur 23,2 Millionen gewesen, vor drei Jahren bloß 22,4 Millionen.

Das zeigt, dass die niedrigen Zinsen zu einer Renaissance des Wertpapiersparens führt. Während der Corona-Pandemie nahm der Trend sogar an Fahrt auf: So hoch wie zuletzt lag die Steigerungsrate seit Beginn der Zeitreihe 2013 nicht. Das passt zu Meldungen einzelner Banken, die kurz nach dem Corona-Crash vom Frühjahr von einer Rekordzahl neu eröffneter Depots berichteten.

Ein tieferer Blick in Statistik zeigt jedoch, dass nicht alle Institutsgruppen gleichermaßen von dem Trend profitieren. Die Details finden Sie in der Bilderstrecke oben, in der FONDS professionell ONLINE die Bundesbank-Statistik grafisch ausgewertet hat – einfach weiterklicken! (bm)