FFB reduziert Gebühren für Clean Shares und ETFs
Vergangenes Jahr hatte die FIL Fondsbank (FFB) einige Gebühren erhöht, nun senkt sie eine wieder. Das Verwahren von ETFs und Clean Shares wird für Kunden billiger.
Die FIL Fondsbank (FFB) ändert einige Preise für Endkunden ihrer Depots. Anleger, die Anteilsklassen von Fonds ohne Provisionen (Clean Shares) oder ETFs erworben haben, zahlen künftig weniger. Die Fondsplattform hat die Gebühren von 0,10 Prozent p.a., bezogen auf den durchschnittlichen Bestand, auf 400 Euro im Jahr oder 100 Euro im Quartal begrenzt. Bislang galt eine Obergrenze von 600 Euro im Jahr oder 150 Euro pro Quartal. Das geht aus einer Vertriebsmitteilung hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt.
Die FFB begründet die neuen Preise, die für Neu- und Bestandskunden gelten, damit, dass so die "Verwahrentgelte für Kunden und Kundinnen mit hohen Volumina kalkulierbar bleiben und die maximale Belastung klar begrenzt wird". Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Juli. Nun bleibt abzuwarten, ob Mitbewerber nachziehen werden.
Moventum und Morgenfund berechnen ebenfalls 0,10 Prozent p.a. auf den Depotwert. Moventum hat aber keinen Cap, Morgenfund begrenzt die Kosten auf 150 Euro im Jahr. Die anderen B2B-Depotbanken haben individuelle Vereinbarungen. (jb)












