Die Fondsgesellschaft Fidelity International und der Freiburger Robo-Advisor Whitebox gehen eine Kooperation ein. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt. Whitebox erweitert demnach sein Sortiment um ein aktiv gemanagtes Fidelity-Megatrends-Portfolio. Dieses können Kunden und Vertriebspartner der Freiburger künftig erwerben beziehungsweise anbieten. Fidelity wiederum unterstützt die Freiburger beim Vertrieb im B2B2C-Bereich.

Der Robo-Advisor vergrößert so seine Produktpalette sowohl um aktiv gelenkte Fonds von Fidelity, als auch um aktiv gesteuerte, börsengehandelte Papiere (ETFs). Das Portfolio soll zu 70 Prozent aus aktiven Fonds - darunter Flaggschiffen wie dem Fidelity Global Technology oder dem Sustainable Water & Waste Fonds - und zu 30 Prozent aus ETFs bestehen. Die Whitebox-Kunden erhalten damit Zugriff auf das Know-how der weltweit rund 200 Aktien- und Anleihen-Analysten von Fidelity. Der Zugang zu dem Portfolio soll in den kommenden Tagen freigeschaltet werden.

"Digitalisierung nimmt Fahrt auf"
Die Finanzberater wiederum, die eine Partnerschaft mit Fidelity pflegen, erhalten künftig einen "privilegierten Zugriff" auf die digitale Vermögensverwaltung von Whitebox, heißt es in dem Schreiben. Das beinhalte neben einem Zugang zum Beraterportal auch eine weiterführende Vertriebsunterstützung rund um das Thema Megatrends. "Megatrends werden zukünftig gewaltige Veränderungsprozesse in Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft herbeiführen", lässt sich Salome Preiswerk, Geschäftsführerin und Mitgründerin von Whitebox, in der Mitteilung zitieren. "Gerade in der Corona-Krise erleben wir, welchen Einfluss sie bereits jetzt auf den Alltag der Menschen haben".

"Die Digitalisierung in der Vermögensverwaltung nimmt immer mehr an Fahrt auf", ergänzt Christian Machts, Leiter Drittvertrieb für Deutschland, Österreich und Osteuropa. "Als Serviceanbieter im Fondsbereich ist die Kooperation mit einem führenden Anbieter dieses Segments für uns ein zentrales Wachstumsfeld." Es zeige sich immer deutlicher, dass Anleger die Vorteile digitaler Vermögensverwaltung nutzen wollen, etwa um unabhängig von Ort und Zeit ihr Portfolio zu überwachen, so Machts, der bei Fidelity europaweit zugleich die Innovationsstrategie und Fintech-Kooperationen verantwortet. (ert)