Die Fidor Bank und der Online-Makler Finanzritter machen gemeinsame Sache. Ab dem 1. September können Kunden der Direktbank ihre Versicherungsverträge über den digitalen Ordner von Finanzritter verwalten lassen. Ferner prüft das System des Maklers, das dabei auch auf Künstliche Intelligenz setzt, ob Lücken im Versicherungsschutz bestehen und empfiehlt gegebenenfalls neue Produkte.

Einen solchen Service bieten auch anderre Insurtechs, am bekanntesten dürfte Clark sein. Das Unternehmen setzt gerade zum Sprung nach Österreich an. Die Idee einer Kooperation zwischen Bank und Online-Versicherungsmakler ist ebenfalls nicht neu, Clark arbeitete in der Vergangenheit mit der ING zusammen. Hierbei profitieren beide Seiten: Der Makler bekommt Zugang zu neuen Kunden, die Bank erhält im Gegenuzug Provisionen für vermittelte Policen, was gerade in den Niedrigzinszeiten wichtig ist.

Konzepte passen gut zusammen
Die Community-Philosophie der Fidor-Bank passe hervorragend zum Konzept der Finanzritter, sagt Florian Kümper, Mitgründer und Vorstandschef der Finanzritter. Dies bestehe darin, Kunden und deren individuelle Situation in den Vordergrund zu stellen, statt einfach nur auf die bisherigen Versicherungen zu schauen. (jb)