Fundsaccess und Mifid-Recorder bündeln ihre Services. Ziel ist es, Finanzanlagenvermittlern sowie Honorar-Finanzanlagenberatern mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f oder 34h Gewerbeordnung eine Beratung zu ermöglichen, die konform mit den Vorgaben der ab August gültigen Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) ist (FONDS professionell ONLINE hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst). Diese schreibt unter anderem vor, dass sämtliche telefonischen Beratungsgespräche aufzuzeichnen und auf Wunsch dem Kunden auszuhändigen sind.

Fundsaccess bietet nach eigenen Angaben einen Beratungsprozess an, der mit Fokus auf Anwenderfreundlichkeit und Effizienz entwickelt wurde. Dieser unterstütze unter anderem sämtliche Kundenkonstellationen sowie Firmendepots, errechne vollautomatisch den Ex-Ante-Kostenausweis und dokumentiere die Empfehlungen in einer umfassenden Geeignetheitserklärung. Mifid-Recorder wiederum hat ein "endgeräteunabhängige Technologie" ersonnen, die aufsichtsrechtskonformen Gesprächsaufzeichnungen ermöglicht.

Anbindung über Schnittstelle
Beide Unternehmen vernetzen nun ihre Services: Die Beratungsstrecke von Fundsaccess wird über eine von Mifid-Recorder entwickelte Schnittstelle angebunden, die so den direkten Start der Taping- und Videokonferenzlösung sowie den Aufruf der archivierten Aufzeichnungen ermöglicht. "Taping ist zwar nur ein Teil der aus Mifid II und der FinVermV resultierenden Anforderungen und dennoch ein Baustein, der für viele Unternehmen eine große Herausforderung darstellt. Wir sind angetreten hier die einfachste und gleichzeitig professionellste Lösung anzubieten", sagt Thomas Japser, Geschäftsführer von Mifid-Recorder. (jb)