Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater sollen ab kommendem Jahr der Finanzaufsicht Bafin unterstehen. Dann werden die Industrie- und Handelskammern sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Dachverband nicht mehr für diese Finanzprofis zuständig sein – und gewiss auch keine Statistiken mehr über die Zahl der Vermittler und Berater liefern. 

Doch noch ist das Schnee von morgen: Der DIHK hat die aktuellen Statistiken für die Vermittler mit der Erlaubnis gemäß Paragraf 34f und 34h Gewerbeordnung (GewO) mit Stichtag 1. Januar 2020 veröffentlicht. Außerdem die Zahlen für die Immobiliardarlehensvermittler (34i), die aber unter Aufsicht der IHKen bleiben.


In der Chartgalerie oben hat FONDS professionell ONLINE die wichtigsten Zahlen aus dem DIHK-Register zu den 34f- und 34i-Vermittler sowie den 34h-Beratern grafisch aufbereitet – einfach weiterklicken!


Die Angaben, welche rund 14 Tage nach den Daten für die Versicherungsvermittler bekannt gegeben wurden, zeigen einen leichten Rückgang bei den 34f-Vermittlern. Das Lager der gewerblichen Fondsvermittler ist mit nunmehr 37.974 aber immer noch größer als vor zwei Jahren. Die Honorar-Finanzanlagenberater mit einer Zulassung gemäß Paragraf 34h haben dagegen ein paar Mitstreiter gewonnen – genau genommen vier. Der DIHK zählte Anfang des Jahres 197 Berater.

Das Lager der gewerblichen Immobiliardarlehensvermittler dagegen wächst kontinuierlich und zählte zu Anfang des Jahres 53.112 Personen. Davon treten 669 als Honorar-Immobiliardarlehensberater gemäß Paragraf 34i Absatz 5 GewO auf. (jb)