Krieg in der Ukraine, Inflationsraten auf Rekordhoch, Kursverfall bei Anleihen und hochnervöse Börsen: Das Jahr 2022 dürfte für die Fondsbranche wohl kein sonderlich gutes werden. Die meisten Anbieter werden wehmütig auf 2021 zurückblicken. Im vergangenen Jahr sammelten die Investmentgesellschaften mit ihren Fonds in Deutschland netto 256 Milliarden Euro ein, so viel wie nie zuvor. Das verwaltete Vermögen erreichte zum Jahresende 4,3 Billionen Euro – auch das ein Rekord, wie Zahlen des Branchenverbands BVI zeigen.

Ein Blick in die Details der Verbandsstatistik offenbart allerdings, dass es 2021 auch in diesem erfolgsverwöhnten Sektor Gewinner und Verlierer gab. 44 Asset Manager meldeten dem BVI ihren Absatz mit Wertpapierpublikumsfonds. 27 von ihnen verbuchten Mittelzuflüsse, bei den restlichen 17 zogen Anleger unterm Strich jedoch Mittel ab.

Mittelaufkommen und verwaltetes Vermögen seit 2007
Doch wie sieht es eigentlich langfristig mit den großen, etablierten Anbietern aus? FONDS professionell hat für die Heftausgabe 1/2022 die Zahlen der größten Gesellschaften, die dem BVI ihre Daten melden, seit 2007 untersucht. Die Auswertung finden Sie (in alphabetischer Reihenfolge) in der Bilderstrecke oben – einfach durchklicken!

Nicht dargestellt sind die Ergebnisse von Blackrock, obwohl der US-Anbieter gemessen am verwalteten Vermögen einer der größten Asset Manager in der BVI-Statistik ist. Blackrock meldet dem Verband jedoch erst seit dem vergangenen Jahr Zahlen für sein gesamtes Deutschlandgeschäft (FONDS professionell ONLINE berichtete). Zuvor hatte der Branchenprimus nur die Daten seiner deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft eingeliefert, die lediglich ETFs auflegt. Und bei börsengehandelten Indexfonds lässt sich das Deutschlandgeschäft nicht sauber abgrenzen, es handelt sich also um europaweite Daten. (bm)


Die vollständige Analyse lesen Sie in FONDS professionell 1/2022 ab Seite 336 oder hier im E-Magazin (Anmeldung erforderlich).