Im vierten Quartal 2019 lag die Nachfrage nach Investmentfonds unverändert hoch, zeigt das aktuelle Ebase-Fondsbarometer. "Die Ebase-Kunden haben abermals deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft", sagt Geschäftsführer Rudolf Geyer. Investoren gehen offenbar davon aus, dass es trotz der Aktienmarktrally im vergangenen Jahr an der Börse weiter aufwärts geht. "Daher haben die Ebase-Kunden auch im vierten Quartal ihre Fondsbestände weiter ausgebaut", sagt Geyer.

Während Anleger im Oktober 2019 kaum Fondsanteile orderten, zog der Handel im November und Dezember wieder an. Dabei zeigten sich bei den Investoren deutliche Präferenzen: "Die insgesamt überwiegende Zuversicht der Anleger zeigt sich daran, dass sich die Nachfrage nicht nur auf defensive Anlageklassen konzentriert. Vielmehr sind auch offensiver ausgerichtete Anlagen gefragt", berichtet der Ebase-Geschäftsführer.

Rekorde im ETF-Geschäft
Sowohl bei Aktien- als auch bei Mischfonds überwogen die Käufe die Verkäufe deutlich. Bei Rentenfonds war es zunächst umgekehrt: Anleger stießen mehr Anteile ab, als sie zukauften. Zum Jahresende drehte der Trend, und auch bei Rentenfonds griffen Investoren tüchtig zu. Regional waren vor alle global investierende Fonds sowie Europa-Produkte gefragt. Deutschland-Fonds waren dagegen eher unbeliebt.

Besonders gut lief es im vergangenen Jahr im ETF-Geschäft. "Hier wurden 2019 bei Ebase neue Rekorde erreicht", sagt Geyer. Die B2B-Direktbank hat ihr Indexfondsgeschäft zuletzt deutlich ausgebaut. "Dies ist bei den Kunden auf sehr großes Interesse gestoßen", berichtet Geyer. Im Schnitt wurden bei Ebase in jedem Monat des Jahres 2019 dreimal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. (fp)