Fondsplattform verschickt bald keine Provisionsauszüge mehr per Post
Die Finanzbranche setzt mehr und mehr auf künstliche Intelligenz. In einigen wenigen Bereichen muss aber überhaupt erst einmal digitalisiert werden – etwa beim Versand von Provisionsauszügen. Die FNZ Bank macht diesen Schritt nun bei allen Vermittlern.
Unter Finanzanlagenvermittlern gibt es bekanntlich einige "Technikmuffel". Diese Gruppe bekam bislang zumindest noch bei der FNZ Bank (ehemals European Bank for Financial Services, Ebase) ihre Provisionsauszüge in Papierform per Brief geschickt. Damit ist es nun vorbei, wie aus einer Vertriebsmitteilung hervorgeht, die FONDS professionell ONLINE vorliegt.
Die Fondsplattform kündigt in dieser Mitteilung an, dass sie "Provisionsauszüge ab April 2026 ausschließlich digital im Vermittlerpostkorb im Partner-Portal zur Verfügung stellen" werde. Sie begründet den Schritt damit, den CO2-Fußabdruck reduzieren und Papier sparen zu wollen. Allerdings sind nur einige wenige Partner davon betroffen – die FNZ spricht von einer "kleineren zweistelligen Anzahl". Weitere Details nannte sie nicht.
Eine Fondsplattform verschickt aber auch noch Briefe
Die Partner der ehemaligen Fondsdepot Bank, die Anfang 2023 an die FNZ ging, bekommen ihre Abrechnung nach Auskunft der FNZ digital. Auch die anderen Fondsplattformen DAB BNP Paribas, Bank Zweiplus, Moventum, Morgenfund und FIL Fondsbank (FFB) verschicken die Provisionsauszüge nach eigenen Angaben digital. Allerdings teilt die FBB ihren Partnern zusätzlich postalisch noch mit, dass die Provisionen ausgezahlt werden. (jb)




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