Oft liegen Glück und Leid nahe beieinander, das verdeutlicht auch die jüngste Sparplan-Statistik des Branchenverbands BVI. Anleger, die sich im Rahmen eines Sparplans vor zehn Jahren für den schlechtesten Fonds aus der Gruppe "Mischfonds aktienorientiert, global" entschieden und seither den Geldtopf monatlich mit 100 Euro bespart haben, landeten zur Jahresmitte 2021 nicht etwa im Plus, sondern im Minus: Aus den angesammelten 12.000 Euro wurden beim Klassenschlechtesten exakt 11.033 Euro. Dagegen erwirtschaftete der Klassenbeste zu den eingezahlten 12.000 Euro ein hübsches Extra in Höhe von 9.299 Euro.

Um Beratern und Anlegern einen detaillierten Überblick über die Renditekönige der Sparplan-Produkte zu geben, hat FONDS professionell ONLINE die BVI-Zahlen per 30. Juni 2021 akribisch unter die Lupe genommen: Im dritten Teil unserer siebenteiligen Serie zeigen wir, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von je 100 Euro auf zehn Jahre gerechnet und nach Abzug aller zwischenzeitlich entstandenen Kosten mit den Kategorie-Königen verdienen konnten – klicken Sie sich durch die Bilderstrecke oben! (cf)


Die weiteren Teile des großen Sparplan-Checks können unsere Leser hier abrufen:
Auftakt: "Fonds for future": Die Sparplan-Idee setzt sich durch
Teil 1: Diese rentenbetonten Mischfonds ragen heraus
Teil 2: Die Elite der flexiblen Mischfonds


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das soll den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds erlauben.

Erklärung zu den Grafiken in der Bilderstrecke: Die Charts zeigen die Entwicklung des Einzelfonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Morningstar herangezogenen Gruppe an Konkurrenzprodukten (orange). Sie haben außerdem die Möglichkeit, auf die Lupe im oberen rechten Bildrand zu klicken, um die Grafik zu vergrößern.