Das verwaltete Vermögen, das von Drittfondsmanagern gelenkt wird, kletterte zum Ende des ersten Quartals auf den Rekordwert von 1,6 Billionen Euro. Die Zahl der Vehikel, bei denen Mandate an externe Manager vergeben oder die als Dachfonds in Zielfonds investieren, stieg auf 1.600. Dies berichtet das Londoner Analysehaus Instihub für die Region Europa, Naher Osten und Afrika. "Der Markt für Drittfondsmanager hat im ersten Quartal weiter zugelegt und die Positionierung der Sponsoren sowie die hohen Aktivitätsniveaus versprechen weiteres Wachstum", sagt Instihub-Chef Andreas Pfunder.

Demnach erreichte das Segment der sogenannten Sub-Advisor-Fonds, bei denen das Anlagemanagement über Mandate an externe Portfoliolenker übertragen wird, die Marke von einer Billion Euro an verwaltetem Vermögen. Auf Dachfonds entfallen 605 Milliarden Euro Volumen. Hauptabnehmer im Drittfondsmanagement sind Vermögensverwalter, Investmentmanager und große Bank-Vertriebe, die Fremdmandate mit einem Volumen von jeweils rund 300 Milliarden Euro vergeben haben, so die Auswertung.

Manager ausgewechselt
Die Instihub-Analyse zielt auf die Auslagerung des Fondsmanagements an externe Entscheidungsträger ab. Das von Service-Kapitalverwaltungsgesellschaften wie Universal Investment, Hansainvest oder LRI betreute Vermögen zählen die Briten nicht mit – es sei denn, der Fondsberater lagert das Management wiederum an einen Dritten aus. Innerhalb des Sub-Advisor-Segments kommt es auch zum Auswechseln von Managern: Instihub zählte den Austausch von 179 Mandaten mit einem Volumen von 32,3 Milliarden Euro. (ert)