Der im Jahr 2001 aufgelegte ING IM Renta Fund Global High Yield hat die Fünf-Milliarden-Euro-Marke an verwaltetem Vermögen geknackt. Zwar bereite die Aussicht auf steigende Zinsen asiatischen und europäischen Investoren zunehmend Sorge, doch der Kapitalstrom ins hochverzinsliche Segment halte unvermindert an, erklärt ING Investment Management in einer Presseaussendung. Grund dafür seien die im Vergleich zu anderen Anleiheprodukten attraktiven Renditen. Zudem sei die Sensibilität gegenüber Zinsänderungen bei Hochverzinslichen niedrig.
 
ING IM bleibt vorsichtig optimistisch, was die weitere Entwicklung dieser Assetklasse betrifft. Der Assetmanager zieht Spread-Produkte Zinsprodukten vor, da aufgrund der soliden Fundamentaldaten die Ausfallraten nach Überzeugung des Hauses niedrig bleiben sollten. ING IM geht davon aus, dass die Konjunkturerholung, die sich vor allem in den USA abzeichnet, nach und nach Zinsanhebungen auslösen wird.

"Kapitalströme in das High-Yield-Segment weiterhin günstig"
"Unsere Renditeerwartungen für die Assetklasse liegen bei rund fünf Prozent, das entspricht in etwa den aktuellen Kuponerträgen. Es besteht immer noch Spielraum für eine weitere Spread-Einengung – und das dürfte den Effekt steigender Zinsen abschwächen. Im Gegensatz zu Anleihen aus den Emerging Markets sind die Kapitalströme in das High-Yield-Segment weiterhin günstig, vor allem an den europäischen Märkten", meint Tim Dowling, Leiter Global High Yield bei ING Investment Management.
 
Der Fonds wird auf Total-Return-Basis verwaltet. Dabei kombiniert das Managementteam die Bonitätsanalyse individueller Emittenten mit einer Top-down-Sicht auf Regionen, Bonität und Sektoren. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Anlageportfolios, das die Vermeidung von Ausfällen mit einem attraktiven Aufwärtspotenzial kombiniert. "Bei ING IM geben wir dem Kreditrisiko gegenüber Zinsrisiken Vorzug. Innerhalb Europas hält der positive Kapitalstrom in Richtung High Yield noch an, während man in den USA bereits eine gewisse Umschichtung von Anleihen in Aktien beobachten kann", so Downing. (mb)