Insurtech Clark bietet individuelles Online-Rentenkonto
Eine Initiative von Vertretern aus Politik, Wissenschaft und der Finanzbranche möchte ein digitales Rentenkonto einführen, damit Bürger ihre tatsächliche finanzielle Lücke im Alter erkennen können. Das Insurtech Clark war schneller und bietet nun eine solche Übersicht.
Das Insurtech Clark hat ein neues Angebot im Köcher. Eine selbst entwickelte App soll Kunden helfen, ihre Vorsorgelücke genau zu berechnen. Nutzer erfahren, welchen Nettobetrag sie im Alter voraussichtlich zur Verfügung haben werden. Alle Rentenbausteine – also gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge sowie das vorhandene Vermögen – werden berücksichtigt. Möglich mache das ein in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern entwickelter Algorithmus, wie das Frankfurter Start-up meldet.
Das Urheberrecht auf diese Idee hat Clark aber nicht. Die Initiative Deutsche Renten Information (DRI) in Berlin macht sich seit Monaten für ein solches säulenübergreifendes individuelles Online-Rentenkonto stark. Hinter der Initiative stecken Vertreter aus Politik, Gewerkschaften, Verbänden, Arbeitgebern, der Versicherungs- und Finanzwirtschaft sowie der Wissenschaft.
Clark macht Angebot zur Schließung der Lücke
Der Grund: Viele Bundesbürger wissen nicht einmal ungefähr, was sie aus der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge insgesamt zu erwarten haben. Zwar schickt die Deutsche Rentenversicherung alljährlich eine Rentenauskunft per Post, die Träger der betrieblichen Altersvorsorge sowie die Lebensversicherer senden ihren Kunden darüber hinaus Standmitteilungen zu. Eine Zusammenschau aller Alterseinkünfte gibt es in Deutschland aber nicht.
Das möchte Clark ändern ."Damit erhalten Clark-Kunden endlich Transparenz über die eigene Rentensituation und können diese direkt online am Computer oder per App verbessern", schreibt das Insurtech. Mit anderen Worten: Hat der Kunde seine Lücken analyisert, kann er diese sofort mit einem (weiteren) privaten Vorsorgeprodukt schließen, die Clark ihm direkt vermittelt.
Persönliche Beratung via Telefon und Email
So soll es gehen: Benutzer laden ihre bestehenden Renten-Dokumente – betriebliche, gesetzliche und private Altersvorsorge – mit dem Smartphone oder per Scanner hoch. Zusätzlich kann das im Ruhestand gewünschte Vermögen manuell angegeben werden. Aus den Informationen der Vertragsunterlagen und dem gewünschten Einkommen im Alter errechnet das Prognosemodell das realistischerweise zu erwartende Netto-Einkommen im Renteneintrittsalter. Steuern und Abgaben werden bei der Berechnung berücksichtigt und abgezogen. Darüber hinaus fließen Inflationserwartungen, demografische Daten wie Geburtsdatum, Geschlecht, Anzahl der Kinder, die Besteuerungsart der einzelnen Produkte und die individuelle Steuer- und Abgabenlast in die Berechnung mit ein.
Die Tarifinformationen, das zu erwartende Netto-Einkommen im Alter und die Rentenlücke werden dem Kunden transparent und übersichtlich in einer Übersicht angezeigt. Falls eine Vorsorge-Lücke besteht, zeigt Clark konkrete Handlungsempfehlungen zur Schließung der Lücke auf. Auf Wunsch stehen persönliche Renten-Experten zur Verfügung.
Medien. (jb)














