Lange Gesichter bei Edelmetall-Fans: Trotz einer Vielzahl an internationalen Krisenherden, einer möglichen Abschwächung der US-Konjunktur und des Wiederaufflammens inflationärer Tendenzen kann die klassische "Krisenwährung" Gold davon nicht profitieren. Im Gegenteil: Zur Wochenmitte hat der Kurs pro Feinunze (circa 31 Gramm) mit rund 1.220 US-Dollar ein neues Zwölf-Monats-Tief erreicht.

In Euro gerechnet ist Gold sogar so billig wie seit zweieinhalb Jahren nicht. Selbst Experten schütteln die Köpfe: "Von wo der Verkaufsdruck bei Gold schon seit Wochen herkommt, lässt sich nicht eindeutig sagen“, schreiben die Analysten der Commerzbank. Ein genereller Abgesang auf Gold wäre denoch falsch.

Fest steht, dass die meisten Anleger entweder strikte Gegner oder aber eingefleischte Fans von Gold-Investments sind. Als Anlageberater sollte man die wesentlichen Fakten zum "Metall der Könige" kennen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg!