Die Maxpool Maklerkooperation bietet ab sofort Modelle, mit denen Finanz- und Versicherungsmakler ihren Bestand am Ende ihres Berufslebens gewinnbringend verkaufen oder verrenten können. Wer sich für Verrentung entscheidet, erhält eine lebenslange Monatsrente, deren Höhe sich nach dem laufenden Bestandswert bemisst. Dabei stehen zwei Modelle zur Auswahl: eine planbare Rente und eine chancenorientierte Rente inklusive Hinterbliebenenschutz.

"Bei der planbaren Rente erhält der Makler 90 Prozent auf die laufende Bestandscourtage mit reaktiver Bestandsbetreuung", erläutert Maxpool-Prokuristin Cigdem Gin. In diesem Modell sei jedoch mit Abrieb zu rechnen, was die Rente über die Laufzeit verringert. "Aus diesem Grund gilt unsere Empfehlung der chancenorientierten Rente", so Gin weiter, die für Entwicklung und Umsetzung des Angebots zuständig ist. Hier erhalte der Makler 70 Prozent der laufenden Bestandscourtage inklusive Hinterbliebenenschutz. Eine professionelle aktive Bestandsbetreuung sorge zudem dafür, dass die Rente Jahr für Jahr steige.

Überdurchschnittlicher Verkaufspreis?
Makler sollen unterm Strich "einen überdurchschnittlichen Kaufpreis" für ihren Bestand bekommen, verspricht der Pool. Die Maklerrente setze auf den individuellen Einzelfall auf – mit unzähligen Variablen – und passe "letztlich tatsächlich genau zu den Bedürfnissen des jeweiligen Maklers". Wie hoch die Maklerrente in etwa ausfallen wird, können Makler selbst mit einem Rentenrechner herausfinden. Dabei wird auf die Bestandscourtagen abgestellt.

Um das Angebot besser einordnen zu können, hat FONDS professionell ONLINE die Rentenhöhe für folgendes Modell erfragt: Ein Einzelmakler schafft 200.000 Euro Jahresumsatz. Davon bezieht er 80.000 Euro aus Bestandscourtagen von Versicherungen (30.000 Euro aus Kfz-, 35.000 Euro aus Sach-, 15.000 Euro aus Lebens- und Krankenversicherungen) und 120.000 Euro Umsatz aus Abschlusscourtagen.

Markteinordnung schwierig
Ein solches Modell hatte die Redaktion vor einiger Zeit bei den bisherigen Anbietern einer Maklerrente abgefragt. Seinerzeit ergab dies anfangs eine Monatsrente von häufig 5.900 Euro vor Steuern. Bei Maxpool hieß es jetzt auf Nachfrage: "Die Maklerrente kann nicht pauschal und konstant auf einen Monat runtergerechnet werden, sie ist variabel." Grundsätzlich werde der vereinbarte Prozentsatz von den monatlichen eingehenden Courtagen an den Makler weitergezahlt. Gibt man 80.000 Euro Bestandscourtage in den Rechner ein, kommt bei Maxpool keine Monatsrente heraus, sondern eine Rentenvorschau über die nächsten 15 Jahre: knapp 854.000 Euro planbare Rente oder 1,269 Millionen Euro chancenorientierte Rente. "Tatsächlich wird die Rente jedoch lebenslang gezahlt", betont Gin.

Der Weg zur eigentlichen Maklerrente erfolgt in fünf Schritten, in denen Maxpool zunehmend das Ruder übernimmt und der Makler sich immer mehr aus dem Tagesgeschäft zurückziehen kann: Angebot, Vorbereitung, Übergang, Vorrenten- und schließlich die Rentenphase. "Das Konzept ist, die Bestände, welche verrentet werden, aktiv zu betreuen und weiterzuentwickeln", so Gin. Davon profitiere der Makler im Rentenbezug weiter. In der Vorrentenphase begleitet er Maxpool (über dessen Versicherungsmakler Phönix) noch eine gewisse Zeit, um seine Kunden auf den Wechsel vorzubereiten. In dieser Zeit stellt sich Phönix bei den Kunden vor und nimmt die ersten Beratungen auf.

Kein Kleingedrucktes?
"Wir haben die Maklerrente mit viel Liebe zum Detail kreiert und uns dafür bewusst Zeit gelassen, damit in erster Linie der Makler profitiert", sagt Gin. "Nach eingehender Recherche können wir mit Recht behaupten, die ehrlichste Maklerrente am Markt entwickelt zu haben", ergänzt Kevin Jürgens, der Vorstand der Phönix-Maxpool-Gruppe. "Bei uns gibt es keine Fallstricke, kein Kleingedrucktes und keine Einschränkungen."

Das klingt arg nach Marketing. Gibt es wirklich keine rechtliche Regelung? "Selbstverständlich gibt es eine individuelle Vertragsgrundlage", relativiert Gin. Die Behauptung, die ehrlichste Maklerrente zu bieten, begründet die Verantwortliche gegenüber FONDS professionell ONLINE wie folgt: Theoretisch könne die Umsetzung einer Maklerrente sehr simpel dargestellt werden. Doch die Bestände zu bündeln, den Bestand zu übertragen und einen Betreuerwechsel zu organisieren, müsse sehr gut geplant werden. In der Vorbereitungsphase nehme man sich hierfür sehr viel Zeit und erstelle mit dem Makler zusammen quasi einen "Businessplan". "Da gehen wir mit allen Zahlen, Fakten und Abläufen sehr transparent um", so Gin. (dpo)