Multi-Asset-ETFs sind vielen Anlegern ein Begriff
Portfolio-ETFs mischen Aktien, Anleihen und andere Anlageklassen. Das Segment nimmt in Europa bislang nur eine Nische ein. Doch erstaunlich vielen Privatsparern sind diese Produkte ein Begriff, wie eine Umfrage des Branchenportals "Extra-ETF" zeigt.
Börsengehandelte Fonds (ETFs), die in verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen investieren, nehmen noch eine Nischenstellung ein. Doch immerhin sind diese Multi-Asset-ETFs vielen Anlegern bekannt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage des Branchenportals "Extra-ETF" und des Anbieters Blackrock. Demnach gaben 78 Prozent der rund 1.600 befragten Nutzer an, mit dieser Kategorie vertraut zu sein.
Sogar fast 40 Prozent der Befragten gaben an, in Multi-Asset-ETFs investiert zu sein. 32 Prozent erwägen dies, und 28 Prozent schließen ein solches Investment aus. Von den Anlegern, die Portfolio-ETFs im Depot haben, gaben wiederum 40 Prozent an, eine Einmalanlage vorgenommen zu haben. Jeweils gut 30 Prozent investieren per Sparplan oder über beide Wege.
Hohe Sparraten
Auffällig ist dabei die Höhe der monatlichen Sparraten. 29 Prozent der Befragten investieren monatlich mehr als 500 Euro. Dies stellt einen im Vergleich zu klassischen ETF-Sparplänen überaus hohen Wert dar. Teilgenommen haben Leser des Online-Portals. Dazu zählen vor allem erfahrene und kapitalmarktaffine Selbstentscheider. Die Umfrage ist nicht repräsentativ. (ert)














