Wer dieser Tage zum Beratungstermin in der Berliner Sparkasse oder der Berliner Volksbank durchgelassen werden möchte, sollte zusätzlich zur obligatorischen medizinischen Maske auch seinen 2-G-Nachweis bereithalten. Damit sind die beiden Hauptstadtinstitute in ihren coronabedingten Einlassbeschränkungen besonders streng, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet. Nach den Recherchen der Zeitung gibt es innerhalb Deutschlands große Unterschiede, wie Bankfilialen die Corona-Regeln handhaben.  

Nach dem Infektionsschutzgesetz gelten Bankdienstleistungen zwar als Produkte des täglichen Bedarfs und wären damit offiziell, ähnlich wie Supermärkte, für jeden Träger einer medizinischen Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln zugänglich. Doch einige Kreditinstitute gehen über diese Regelungen hinaus. Das betrifft nicht nur die Beispiele aus der Hauptstadt, sondern unter anderem auch die Frankfurter Sparkasse, die laut FAZ ab nächster Woche Montag die 3-G-Regel für "physische Beratungsgespräche" einführt. Bei der Stadtsparkasse München gilt die Regelung bereits, laut einem Sprecher sehen die Kunden das entspannt.

FFP2-Maske reicht aus
Andere Geldhäuser verzichten auf zusätzliche Regeln und Kontrollen. So zitiert die FAZ einen Sprecher des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken: "Nach unserem Verständnis sind Banken Teil der Daseinsversorgung, also der kritischen Infrastruktur, sodass der Besuch einer Filiale auch mit FFP2-Maske möglich sein sollte." (fp)