Das Insurtech Clark und die ING Diba kooperieren. Kunden der Direktbank haben damit die Möglichkeit, ihre Versicherungen online zu managen, wie das Frankfurter Start-up in einer Pressemitteilung schreibt. Der Grund für den Schritt ist aus Sicht von Clark einleuchtend: Die ING-Diba-Klientel ist es gewohnt, Geldgeschäfte online zu erledigen. Daher werden sie so auch den Weg zu Clark finden.

Das junge Unternehmen ist aber nicht das erste Versicherungs- oder Makler-Fintech, das mit Banken kooperiert. Getsafe aus Heidelberg hatte im Sommer 2016 eine entsprechende Zusammenarbeit mit der 1822direkt vereinbart, der Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse.

Angebot: Digitaler Versicherungsordner
Insurtechs arbeiten ähnlich wie Online-Makler. Sie werben aber damit, dass Kunden ihre bestehenden Verträge in einen digitalen Ordner hochladen können und diese dann optimieren lassen können. "Anschließend erhält der Nutzer im Clark Versicherungscockpit eine Übersicht über alle seine bestehenden Versicherungen sowie eine Einschätzung seiner gesamten  Versicherungssituation. Der eigens von Clark entwickelte Robo-Advisor bewertet bestehende Verträge und schlägt bessere Versicherungen vor", formuliert Clark es in seiner Mitteilung.

Dafür brauchen Clark und Mitbewerber wie Knip die Maklervollmacht, die sie von Kunden direkt und online einfordern. Dies kritisieren viele "herkömmliche" Makler, da die Insurtechs ihnen so Kunden abspenstig machen. (jb)