Der Allfinanzvertrieb OVB hat die bisherige positive Geschäftsentwicklung des Jahres 2020 auch im dritten Quartal fortgesetzt. In den ersten neun Monaten 2020 erzielte der europaweit tätige Konzern Erträge aus Vermittlungen in Höhe von 195,2 Millionen Euro – ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler stieg im Jahresvergleich um 4,1  Prozent auf 5.164. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 29 Prozent auf 11,1 Millionen Euro zu.

Im Heimatmarkt Deutschland erwirtschaftete die OVB Provisionserlöse in Höhe von 44,6 Millionen Euro (-1,5%). Die Zahl der Berater sank um vier Prozent auf zuletzt 1.234, die Zahl der Kunden um 0,4 Prozent auf 611.437. Dagegen nahm das operative Ergebnis um 10,2 Prozent auf 6,2 Millionen Euro zu.

Schweiz und Österreich mit Umsatzplus
In Mittel- und Osteuropa, einschließlich Österreich, konnten die Vermittler die Erträge um sechs Prozent auf 94 Millionen Euro steigern. Besonders stark stiegen die Umsätze in der Schweiz. Auch Österreich erzielte hier ein Plus, so OVB. Auch das Ebit stieg um 30,9 Prozent auf 9,3 Millionen Euro. Süd- und Westeuropa trug 56,5 Millionen Euro zu den Erlösen bei (+2,9%). Das Ebit hier verminderte sich aber von 3,4 auf 3,0 Millionen Euro.

Nach der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2020 hebt OVB die Prognose für das Gesamtjahr 2020 an und geht von leicht steigenden Erträgen aus Vermittlungen und einem EBIT auf Vorjahresniveau aus. (jb)