Der Robo-Berater Quirion hat die Marke von einer Milliarde Euro beim verwalteten Vermögen überschritten. Erst vor einem Jahr waren 500 Millionen Euro Volumen erreicht worden. Das gab die Tochter der auf Honorarberatung spezialisierten Quirin Bank bekannt. Damit zählt Quirion zu den wenigen Onlinevermögensverwaltern in Deutschland, die mehr als eine Milliarden Euro verwalten. Zu der Gruppe gehören nach Recherchen des Branchendienstes "Extra-ETF" per Ende Mai Scalable (drei Mrd. Euro), Visualvest (zwei Mrd. Euro) und Raisin Invest (eine Mrd. Euro).

Der Anstieg der Assets under Management basiert Quirion zufolge auf zwei Entwicklungen: Die Zahl der Kunden kletterte seit Jahresbeginn um 58 Prozent auf mehr als 40.000, die im Schnitt 25.000 Euro anlegen. Durch die Mittelzuflüsse, aber auch durch die Marktentwicklung, stieg das verwaltete Vermögen um 74 Prozent. Zudem haben fast 60 Prozent der Investoren auch einen Sparplan und legen regelmäßig Geld in ihren ETF-Portfolios an.

Immer weniger Personen haben Angst vor dem Kapitalmarkt
"Wir setzen unsere Erfolgsgeschichte weiter fort", sagt Martin Daut, Vorstandschef von Quirion. "Immer mehr Menschen verlieren ihre Berührungsängste gegenüber dem Kapitalmarkt. Das freut mich sehr. Eine breit gestreute Anlage in ETFs ist schließlich ein für viele Anlegerinnen und Anleger gut geeignetes Mittel gegen Null- und Negativzinsen. Die erste Milliarde ist auch eine tolle Bestätigung und zusätzliche Motivation für das ganze Quirion-Team." (jb)