Die Neobank Revolut bietet ab sofort ELTIFs zur Zeichnung über ihre Plattform an. Sie hat sich für die drei Produktpartner Apollo, Hamilton Lane und Partners Group entschieden und deckt damit die drei Privatmarkt-Segmente Private Credit, Private Infrastructure und Private Equity ab.

Ein extra dafür aufgebautes Team von Revolut trifft anhand der Bewertung von Anlagestrategie, Leistungsbilanz, operativer Resilienz und der Fähigkeit des jeweiligen Managements eines jeden Fonds, unterschiedliche Marktzyklen zu bewältigen, eine enge Auswahl aus dem inzwischen recht breit gewordenen Privatmarkt-Spektrum.

Evergreen-ELTIFs ausgewählt
Bei den von Revolut für die Plattform ausgesuchten ELTIFs handelt es sich um Evergreens mit dem Vorteil, dass sie das investierte Kapital bereits vom ersten Tag an in ein bereits aktives Portfolio investieren. Revolut betont jedoch auch, dass die Produkte trotz der Rückgabefenster, die sie anbieten, grundsätzlich illiquide sind, also nur für Anleger mit langjährigem Investmenthorizont geeignet sind. "Rücknahmen sind nicht garantiert und können gemäß den Bedingungen des jeweiligen Fonds beschränkt oder ausgesetzt werden", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Zwischenschaltung eines Feeder-Fonds
"Private Markets waren aufgrund von mangelndem Zugang lange die fehlende Anlageklasse im Portfolio des durchschnittlichen Anlegers. Durch die Partnerschaft mit Branchengrößen wie Apollo, Hamilton Lane und Partners Group verändern wir diese Situation grundlegend", sagt Rolandas Juteika, Head of Wealth and Trading bei Revolut. Durch die Zwischenschaltung eines Feeder-Fonds, den Revolut verwaltet, ist es der Plattform möglich, Beteiligungen an den Fonds ab einem Euro anzubieten, auch wenn bei Direktzeichnung die Mindestbeiträge höher wären, wie Juteika in einem Interview mit dem Nachrichtendienst "Bloomberg" ausführt. (tw)