Die Zukunft der digitalen Geldanlage schien rosig: Verschiedenste Beratungshäuser und Marktbeobachter sagten dem Markt für Robo Advice ein rasantes Wachstum auf ein billionenschweres Vermögen voraus. Zumindest in Europa hinkt das Segment den einst euphorischen Erwartungen allerdings weit hinterher.

Einige Roboberater mussten schon aufgeben, manche Kooperation zwischen Fintechs und Banken wurde still und heimlich wieder beendet. Was lief da schief – oder anders formuliert: Wie lässt es sich besser machen? Ralf Heim, Co-Chef des Frankfurter Fintechs Fincite, traut sich eine Antwort zu. Sein Unternehmen hat zahlreiche Banken und Start-ups technologisch bei der Robo-Entwicklung unterstützt.

"ETFs mit deutlichem Aufpreis für die Dienstleistung"
"Einige Anbieter haben einen Robo Advisor als eigenständiges Angebot gestartet", berichtet er. "Ohne große Integration in bestehende Vertriebsstrukturen wurde ein digitaler Dienst gegründet, der ETFs mit einem deutlichen Aufpreis für die Dienstleistung bündelt und über Marketing-Budget an den Kunden gebracht werden soll." Oftmals sei der Erfolg ausgeblieben, so Heim. "Um in zukünftigen Projekten aus diesen Erfahrungen zu lernen, haben wir sieben Frageblöcke ausgearbeitet, die wir heute mit unseren Kunden diskutieren." Welche das sind, lesen Sie in der Bilderstrecke oben – einfach weiterklicken! (bm)