Das Lager der in Deutschland tätigen gewerblichen Versicherungsvermittler gemäß Paragraf 34d Gewerbeordnung (GewO) ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erneut geschrumpft. Allerdings hat sich das Tempo, in dem sich Vermittler aus dem Markt zurückziehen, erneut verlangsamt. Das zeigt die aktuelle Statistik des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zum Vermittlerregister bezogen auf das erste Quartal 2020.

Die Zahl der Finanzanlagenvermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34f GewO war ebenfalls rückläufig. Dagegen gibt es mehr Immobiliardarlehensvermittler (§34i GewO), und auch die Zahl der Honorar-Finanzanlagenberater (§34h GewO) hat sich erhöht.


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Insgesamt zählt der DIHK zu Monatsbeginn 197.455 Versicherungsvermittler aller Untergruppen. Im April 2019 waren es 199.961 gewesen – der Rückgang beträgt also nur rund 1,25 Prozent. So gering fiel das Minus zuletzt im Frühjahr 2012 aus. Im Herbst 2018 hatte der Rückgang zum Vorjahr noch bei mehr als neun Prozent gelegen.

Das Lager der Finanzanlagenvermittler ist recht stabil: Der DIHK zählte mit 37.940 genau 34 Registrierungen weniger als zu Jahresbeginn, aber 156 mehr als im April 2019. Die Gruppe der gewerblichen Immobiliardarlehensvermittler wächst unterdessen weiter: 53.475 sind es nun, das sind 2.211 mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert ist der "Sprung" bei den Honorar-Finanzanlagenberatern: Aktuell zählt der DIHK 211 34h-Berater, 14 mehr als noch zu Jahresbeginn. (jb)