Viele Banken haben es vorgemacht, nun zieht auch die Sparkasse Dortmund nach und ändert ihren Dressode für Mitarbeiter – selbst im Schalterbereich. Statt Anzug und Krawatte dürfen es für die männlichen Mitarbeiter auch legerere Outfits sein. Die weiblichen Angestellten haben selbstredend ebenfalls mehr Freiheiten bei der Wahl ihres textilen Erscheinungsbildes. Das berichtet die Zeitung "Der Westen". "Wir möchten auf Augenhöhe mit unseren Kunden kommunizieren. Dazu gehört auch eine Kleidung, mit der wir uns nicht von ihnen abgrenzen", zitiert die Zeitung die Erklärung von Sparkassen-Pressesprecher Markus Pinnau. 

Der Vorschlag der Sparkasse für den neudeutsch "Casual-Buisness-Style" lautet wie folgt: Männliche Mitarbeiter dürfen ihren Anzug gegen eine "Sakko-Hosen-Kombination" eintauschen. Sogar eine Chino-Stoffhose oder dunkle, einfarbige Jeans sind kein Tabu mehr. Neben Stoffhose und Jeans sollen Kleider und Röcke die Büro-Garderobe für Mitarbeiterinnen erweitern. Aber nur solange, wie sie "in Bewegung oder im Sitzen (...) maximal eine Hand breit oberhalb Ihrer Knie enden", so Pinnau. Ohne Strümpfe oder Strumpfhosen dürfen die Mitarbeiterinnen zukünftig auch in Sandaletten oder Ballerinas schlüpfen

Dennoch, ein paar absolute No-Gos bezüglich der Kleidung wird es auch weiter geben. Birkenstocks, Flip-Flops oder Turnschuhe bleiben verpönt. Ebenso wie löchrige Jeans, kurze Hosen, Shirts mit Spaghetti-Träger und Mützen wie Base-Caps. Starkes Make-up, auffällige Fingernägel sowie sichtbare Piercings und Tattoos sind ebenfalls tabu. (jb)