Die Sache läuft: Zu Beginn des zweiten Quartals 2019 haben Banken und Fondsplattformen damit begonnen, ihren Kunden den neuen Ex-post-Kostenausweis zukommen zu lassen. Viele Anleger dürften den Report bereits in ihrem Briefkasten oder dem elektronischen Postfach vorgefunden haben. Die Frage ist nur, wie nützlich die dort aufgeführten Angaben aus Sicht von Finanzprofis sind.

Der neue Report soll Kunden über alle Produkt- und Dienstleistungskosten informieren, die im Zusammenhang mit einer Geldanlage entstanden sind. Allerdings dürften die Zahlen, die Anleger in der Kosteninformation vorfinden, oft eher Verwirrung und entsprechende Nachfragen bei Beratern auslösen. Ein Grund dafür: Banken waren gezwungen, zum Teil mit veralteten Daten zu arbeiten. Welche Kosten in einem Fonds tatsächlich angefallen sind, steht schließlich erst fest, wenn der testierte Jahresbericht vorliegt. Solange das nicht der Fall ist, fließen die Vorjahreszahlen in die Kostenausweise ein.

Ihre Meinung interessiert uns!
Da der Versand der Ex-post-Kostenausweise mittlerweile in vollem Gange ist, möchte FONDS professionell ONLINE in einer Umfrage wissen, ob Berater unangenehme Nachfragen von Kunden und einen hohen Erklärungsbedarf fürchten. Die Teilnahme endet am morgigen Mittwoch Abend (15. Mai). Deshalb: Machen Sie rasch noch mit! (am)


Einen ausführlichen Bericht zu den Umfrageergebnissen finden Sie in der kommenden Heftausgabe 02/2019 von FONDS professionell, die Ende Mai erscheint.