15 bis 20 Jahre ist es her, da war der mobile Vertrieb ein wahres Trendthema: Immer mehr Banken engagierten selbstständige Handelsvertreter, damit die Kunden nicht nur in der Filiale oder per Telefon, sondern auch zuhause beraten werden konnten. Doch diese Zeiten sind vorbei. So verabschiedete sich beispielsweise die Hypovereinsbank bereits Ende 2006 aus diesem Geschäftsfeld. Berater klagten über Probleme mit der Software und mangelnde Kooperationsbereitschaft der Filialen.

Wenig Glück mit ihrer mobilen Vertriebseinheit hatte auch die Hamburger Sparkasse. Sie stellte im Dezember 2010 den Geschäftszweig ein und übernahm die rund 80 mobilen Berater in ein festes Angestelltenverhältnis. Dies geschah nicht ohne triftigen Grund: Kurz zuvor hatte der hanseatische Datenschutzbeauftragte ein Bußgeld in Höhe von 200.000 Euro gegen Deutschlands größte Sparkasse verhängt. Das Kreditinstitut hatte den selbstständigen Beratern Zugriff auf Kundendaten ermöglicht und damit gegen Datenschutzauflagen verstoßen.

Einige Banken halten jedoch am mobilen Vertrieb fest. In der Bilderstrecke oben stellt FONDS professionell ONLINE vier davon vor – einfach durchklicken! (mh/bm)


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