Einige Jahre haben Banken versucht, die Einlagen von Kunden möglichst loszuwerden. Sie mussten für das Parken des Geldes bei der Europäischen Zentralbank (EZB) schließlich selbst Gebühren zahlen. Ein Weg war, Negativzinsen von Kunden zu erheben. Ein anderer Weg war, Kunden an Raisin zu verweisen. Das Fintech bietet unter seiner Marke Weltsparen den Verbrauchern die Möglichkeit, Tages- und Festgeldkonten bei Geldhäusern im In- und Ausland zu eröffnen. Das machte etwa die Sparda-Bank Nürnberg im Jahr 2019. 

Infolge der Zinswende der EZB haben sich die Vorzeichen geändert – die Geldhäuser zahlen wieder Zinsen und suchen Sparer. Mit der Sparda-Bank Nürnberg hat daher das erste genossenschaftliche Institut ein eigenes Festgeldangebot bei Weltsparen gestartet, um mehr Verbraucher anzulocken: Wer Festgeld für ein Jahr bei der größten Genossenschaftsbank Nordbayerns anlegt, erhält dafür einen Zinssatz von 0,6 Prozent. Der Abschluss des Vertrages erfolgt einfach, schnell und komplett digital über Weltsparen. 

Doppelte Kooperation
"Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Raisin auf Weltsparen ausbauen können. Somit haben künftig noch mehr Menschen einen schnellen und einfachen Zugang zu unserem attraktiven Festgeldangebot", sagt Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg. "Die Kooperation mit der Sparda-Bank Nürnberg ist ein toller Vertrauensbeweis und setzt ein wichtiges Zeichen: Die Bank ist nicht nur die erste Genossenschaftsbank auf Weltsparen, sondern zugleich unser erster Partner, der auf der einen Seite Kundeneinlagen aufnimmt und auf der anderen Seite Einlagen eigener Kundinnen und Kunden an Drittbanken vermittelt", ergänzt Carina Ewald, Director DACH bei Raisin. (jb)