Die Zahl der bestehenden Riester-Verträge ist 2019 erneut gesunken – zum zweiten Mal hintereinander. Nach der offiziellen Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) existierten Ende Dezember insgesamt 16.530.000 der staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte. Das sind 31.000 weniger als noch im ersten Quartal 2019 sowie 70.000 weniger als Ende 2018 oder 77.000 weniger als 2017, dem Jahr mit den meisten gemeldeten Verträgen – 16.607.000.

Der Rückgang wurde erneut durch die weiter sinkenden Zahlen bei den geförderten Versicherungs- und Banksparprodukten verursacht. Fonds- und Wohn-Riester-Produkte legten dagegen weiter zu, wenngleich das Wachstum hier ebenfalls nachgelassen hat. Zudem war das Plus bei beiden Sparten nicht groß genug, um die Rückgänge bei den beiden anderen auszugleichen.

Die Zahlen im Detail
Im Detail zählte das BMAS am Stichtag 31. Dezember 2019 in Summe  3.313.000 Fonds-Riester und damit immerhin 25.000 mehr als im Vorjahr. Die geförderten Wohnprodukte legten um 8.000 auf 1.818.000 zu. Der Bestand der Versicherungslösungen lag bei 10.772.000, das ist ein Minus von 55.000 Verträgen gegenüber 2018. Die Zahl der geförderten Banksparverträge ging um 49.000 auf 627.000 zurück. (jb)