Ein Gehaltszettel bietet Arbeitnehmern die volle Übersicht: Brutto, Netto, diverse Abzüge – anfangs vielleicht nicht ganz leicht verständlich, aber auf jeden Fall transparent. Für die Provisionsabrechnungen, die Finanzanlagenvermittler einmal pro Quartal von ihren Maklerpools erhalten, gilt dies nicht unbedingt. Der Grund dafür ist, dass die meisten Pools in der Abrechnung die Bestandsprovisionen nicht ausweisen, die sie für Fonds, die Kunden des Vermittlers im Depot haben, von der entsprechenden Lagerstelle bekommen. Zwar kennt der dem Pool angeschlossene Partner seine Provisionsstufe und die Sätze, die in seiner Courtagetabelle aufgeführt sind, die Prozentzahlen allein helfen ihm aber wenig.

Ohne die Angabe der von der Depotbank an den Pool gezahlten Bestandsprovisionen können Vermittler nicht ohne Weiteres überprüfen, ob ihre Abrechnungen überhaupt stimmen (lesen Sie hierzu auch den Kommentar von FONDS professionell-Chefredakteur Bernd Mikosch). Wollen sie es in Erfahrung bringen, müssen sie schon einen erheblichen Aufwand betreiben. Das ist unangenehm, doch gerade für Vermittler mit hohen Beständen können sich regelmäßige Checks durchaus lohnen.

Schritt für Schritt
FONDS professionell ONLINE erklärt mit Unterstützung von Martin Eberhard, Inhaber der Finanzberatung Fondsfueralle.de mit Sitz in Augsburg, wie eine Prüfung von Provisionsabrechnungen in einzelnen Schritten funktioniert. Wenn Sie erfahren möchten, wie es geht – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben. (am/bm)


Einen ausführlichen Bericht über die richtige Prüfung von Provisionsabrechnungen und die interessanten Details, die dabei zu entdecken sind, finden Sie in FONDS professionell 2/2022 ab Seite 312. Angemeldete Nutzer können den Beitrag auch hier im E-Magazin lesen.