Fehlendes finanzielles Selbstbewusstsein, ausbaufährige Anlagekenntnisse und zu wenig Zeit in der Alltagshektik. Das sind nur einige der Faktoren, die Frauen in Europa, einschließlich Großbritannien, im Alter zwischen 30 und 65 Jahren daran hindern, angespartes Kapital von rund 200 Milliarden Euro an den Finanzmärkten anzulegen. 45 Milliarden Euro davon könnten auf Deutschland und Österreich entfallen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer europaweiten Analyse zum Thema Frauen und Geldanlage von J.P. Morgan Asset Management, für die insgesamt rund 3.000 Frauen sowie 600 Männern befragt wurden.

Der Umfrage zufolge gibt zwar gut ein Drittel der Frauen an, über ein hohes Selbstvertrauen im Umgang mit Geld zu verfügen. Bei den Männern sind es aber 46 Prozent der Befragten. Frauen glauben zudem, dass sie eher geringe Anlage- und Finanzkenntnisse haben – nur eine von fünf Frauen (21 Prozent) bezeichnet sich als sachkundig in diesem Thema. Fast 60 Prozent der Frauen vertreten darüber hinaus die Meinung, dass es schwierig ist, genügend Zeit aufzubringen, um die täglichen "To-Dos" zu erledigen.

Branche kann und muss mehr tun
"Unsere Befragung zeigt, dass die Finanzbranche Frauen viel stärker einbinden könnte, damit sie ihr Vermögen vermehren und ihre Anlageziele besser erreichen", erklärt Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing & PR bei J.P. Morgan Asset Management. "Wir können mehr tun, um Frauen Informationen anzubieten, die einfach zugänglich und ansprechend sind", ist Bradtmöller überzeugt. "Da so viele Frauen über Bareinlagen und Sparprodukte verfügen, bietet sich ein enormes Wachstumspotenzial, wenn man sie darin bekräftigt, langfristig mehr aus ihrem Geld zu machen", ergänzt Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management. Zweifellos seien mit dem Engagement in Wertpapieren auch Risiken verbunden.

Wer Frauen auf das Thema Geldanlage gezielt ansprechen möchte, kann sich an den acht Typen von Anlegerinnen orientieren, die J.P. Morgan Asset Management ermittelt hat. Wenn Sie mehr über die verschiedenen Kategorien erfahren möchten – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben!(jb)