Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Finanzplanung (DBFP) konnte ihre Provisionserlöse 2020 um 28 Prozent steigern und damit ihr "historisch bestes Geschäftsjahr" verzeichnen, wie das Unternehmen aus Stuttgart mitteilt.

Stark gewachsen sei die DBFP insbesondere im Wertpapier- und Finanzierungsgeschäft. "Aber auch im Bereich Absicherung und Vorsorge bleibt das Beratungshaus bei einem stabilen Wachstumskurs", heißt es in einer Pressemitteilung. Im ersten Quartal 2021 habe die Beratungsgesellschaft ebenfalls "ein gutes Ergebnis auf hohem Niveau" erzielt.

Fünf Bankhaus-Lenz-Berater wechselten zur DBFP
Das betreute Vermögen sei zuletzt auf mehr als 600 Millionen Euro gestiegen. Für das Geschäftsfeld der Anlageberatung und Vermögensverwaltung kooperiert die DBFP mit der Fürst Fugger Privatbank, die DBFP-Berater arbeiten als vertraglich gebundene Vermittler unter dem Haftungsdach des Augsburger Traditionshauses.

Firmenangaben zufolge arbeiteten zuletzt 65 Beraterinnen und Berater für den Finanzvertrieb. Diese Zahl soll weiter steigen. Einige der neuen Vermittler stießen im vergangenen Jahr vom Bankhaus August Lenz zur DBFP. Diese Münchner Bank hatte im Sommer 2020 bekanntgegeben, sich zum Jahreswechsel aus dem Privatkundengeschäft zurückzuziehen, fast 40 Private Banker mussten sich daraufhin ein neues Haftungsdach suchen. 28 ehemalige Lenz-Berater schlossen sich BN & Partners Capital an, fünf wechselten zu DBFP. (bm)