Swiss Life Deutschland und Banksapi machen gemeinsame Sache. Der Münchner Anbieter von Multibanking-Services stellt den Vertriebsgesellschaften des Versicheres – als da wären Swiss Life Select, Tecis, Horbach und Proventus – seine Banking-as-a-Service Lösungen zur Verfügung, mit deren Hilfe die Endverbraucher online einen Überblick über ihre Konten, Depots und Versicherungen bekommen. 

"Wir möchten unseren Kunden helfen, auch digital einen umfassenden Überblick über ihre Finanzen und Vorsorge zu erhalten. Dabei setzen wir neben der persönlichen, ganzheitlichen Beratung auch auf digitale Lösungen, um ein Plus an Komfort zu ermöglichen und unserem Kundenversprechen gerecht zu werden", sagt Stefan Butzlaff, Geschäftsführer Vertriebsprozesse bei Swiss Life Deutschland.

Auch für die Vertriebe lohnt sich Integration der Open-Banking-Möglichkeiten des Start-ups, das zum Fintech-Inkubator Finconomy gehört, und zwar aus mehreren Gründen: Zum einen haben sie Einblick in die Finanzaktivitäten ihrer Kunden und können diesen damit neue Produkte anbieten. Vor allem aber schauen Verbraucher wesentlich häufiger auf ihr Konto als auf Versicherungen, sodass die Chancen sehr hoch sind, Kunden mit einer solchen App überhaupt zu erreichen. Die Branche spricht "von der Besetzung der Kundenschnittstelle". (jb)