Die Talanx Asset Management hat ihren 25,1-Prozent-Anteil am Asset Manager C-Quadrat mittels eines aufschiebend bedingten Aktienkaufvertrags an die Cubic Limited verkauft. Durch die Veräußerung der Aktien würde der Talanx ein IFRS-Gewinn nach Steuern von rund 25 Millionen Euro entstehen. Den Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2016 hält Talanx zu diesem frühen Zeitpunkt unverändert: Talanx erwartet in 2016 ein Konzernergebnis von mehr als 700 Millionen Euro.

Die Anteile werden an Cubic zum Preis von 42,00 Euro pro Aktie verkauft. In 2010 hatte Talanx die Anteile zum Preis von 12,60 Euro je Aktie erworben.

Zusammenarbeit wird fortgesetzt
Die langjährige erfolgreiche Kooperation beider Unternehmen soll fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. "Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit C-Quadrat", sagt Talanx-CEO Harry Ploemacher. "Die gemeinsamen Engagements und Leistungsbeziehungen bleiben weiter bestehen." Beide Unternehmen kooperieren seit Anfang 2006 im Bereich der Administration und des Managements von Investmentfonds. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Aufsichtsbehörden.

Pflichtangebot für alle ausstehenden Aktien der C-Quadrat
Der Verkauf des 25,1-prozentigen Aktienpakets hat rechtliche Folgen, informiert C-Quadrat in einer ad-hoc-Aussendung. Da Cubic, die jeweils zur Hälfte im Eigentum der San Gabriel Privatstiftung, die bislang mit rund 15,68 Prozent an der C-Quadrat Investment AG beteiligt war, und der T.R. Privatstiftung, die bislang mit rund 19,58 Prozent an C-Quadrat Investment beteiligt war, steht, muss ein Übernahmenangebot gelegt werden. Dies soll auch geschehen: Mit Wirksamkeit des Aktienkaufvertrages wird Cubic zusammen mit den beiden Privatstiftungen über 50 Prozent an der Zielgesellschaft halten und gemäß § 22 ff österreichisches Übernahmegesetz ein Pflichtangebot an alle übrigen Aktionäre stellen.

Cubic beabsichtigt laut der ad-hoc-Meldung, dieser Pflicht im Rahmen eines antizipierten Pflichtangebots zum Kauf sämtlicher C-Quadrat Aktien, die nicht von der Bieterin, gemeinsam vorgehenden Rechtsträgern, der C-Quadrat oder Aktionären, mit denen die Bieterin Nichteinlieferungsvereinbarungen abgeschlossen hat, gehalten werden, nachzukommen. (mb)