Das Depotvolumen der Targobank-Kunden ist im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht des Düsseldorfer Instituts hervor, das zur genossenschaftlichen Crédit-Mutuel-Gruppe aus Frankreich gehört.

"Noch stärker fiel das Wachstum beim Volumen des Plus-Depots aus, bei dem anstelle von Orderprovisionen und Ausgabeaufschlägen ein vom Depotvolumen abhängiges Jahresentgelt anfällt", berichtet die Bank. Dort beträgt der Anstieg 30 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Auf Sicht von vier Jahren hat sich das Volumen in diesen Pauschalgebühren-Depots damit mehr als verdoppelt.

Starkes Wachstum mit ETFs und ESG-Fonds
Sogar um 37 Prozent legte das in ETFs verwaltete Vermögen zu. Zum Jahresende hielten die Targobank-Kunden börsengehandelte Indexfonds im Volumen von 1,4 Milliarden Euro. Das Wachstum des ETF-Sparplanvolumens zum Vorjahr beziffert die Bank auf 22 Prozent.

Zum hauseigenen Robo-Advisor "Pixit", der in Kooperation mit Scalable Capital angeboten wird, nennt die Targobank zwar keine absoluten Zahlen, wohl aber einen relativen Zuwachs. Demnach legte das Pixit-Depotvolumen 2021 um 105 Prozent zu, die Zahl der Nutzer stieg um 58 Prozent. Zu guter Letzt veröffentlichte die Bank auch Daten zum Geschäft mit nachhaltigen Fonds. Die in ESG-Produkten investierte Summe schnellte im vergangenen Jahr von 0,5 auf gut 2,2 Milliarden Euro nach oben, was nahezu einer Viereinhalbfachung entspricht. Die Zahl der angebotenen Öko- und Ethikfonds legte ebenfalls zu, und zwar von 15 auf 24. (bm)