Vor einem Jahr hatte die Fondsbranche noch allen Grund zum Jubeln: Laut der Mittelzu- und Abfluss-Statistik von Mountain View blickten die Asset Manager dank Nettomittelzuflüssen von knapp 286 Milliarden Euro auf ein absolutes Rekordjahr 2017 zurück – das waren laut dieser Erhebung die mit Abstand höchsten Zuflüsse seit 2008, solange reichen die Daten des Kärntner Anbieters zurück. Und auch zum Jahresauftakt 2018 hatten Vertriebsprofis wohl kaum etwas zu meckern: Mit Zukäufen von 58 Milliarden Euro verlief der Januar noch äußerst passabel.

Doch wo Rekorde gefeiert werden, sind Formschwächen meist nicht weit entfernt. Nach dem heftigen Börsenbeben im zweiten Halbjahr 2018 spülte es in Summe 53 Milliarden Euro aus jenen Investmentfonds, die im deutschsprachigen Raum zugelassen sind. Das waren wiederum die höchsten Abflüsse seit 2008. Damals zogen Investoren 88 Milliarden Euro ab.

Umso spannender ist nun die Frage, ob Anleger nach den Kurskorrekturen im vergangenen Jahr bereits wieder in Kauflaune sind. FONDS professionell ONLINE hat sich daher angesehen, wie sich die Mittelaufkommen der wichtigsten Fondsgruppen im Jahresvergleich entwickelt haben. Die Ergebnisse wurden anhand von interaktiven Grafiken in der Bildergalerie oben aufbereitet! (cf)